Der Fragebogen: Zehn Fragen, die wir jedem Gesicht stellen

Zehn feste Fragen in fester Reihenfolge, Antworten in ganzen Sätzen, Freigabe von Text und Foto vor Veröffentlichung. Für Inhaber, Vorstände, Aufsichtsräte und Verbandsspitzen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zuletzt aktualisiert 22. September 2026 · Wirtschaftsgesichter

„Der Fragebogen“ ist die Gesprächsserie von Wirtschaftsgesichter. Wir stellen allen dieselben zehn Fragen in derselben Reihenfolge, einem Verwaltungsratspräsidenten in Zürich wie einer Generaldirektorin in Wien oder einem Vorstandssprecher in Düsseldorf. Die Antworten stehen in ganzen Sätzen. Die Redaktion darf nachfragen, aber keine Frage ersetzen. Vor Veröffentlichung gibt die Person Text und Foto frei. Es gibt keine Gegenleistung, und die Auswahl trifft die Redaktion.

Die zehn Fragen

  1. Welche Entscheidung in Ihrer Funktion hat Sie am meisten gekostet, und was hat sie das Haus gekostet?
  2. Welche Station in Ihrem Werdegang würde ohne Zufall fehlen?
  3. Was steht in Ihrem Kalender, das kein Vorgänger dort hatte?
  4. Woran merkt jemand, der neu ins Haus kommt, in der ersten Woche, dass Sie es führen?
  5. Welche Zahl aus dem letzten Geschäftsbericht lesen Sie zuerst, und warum diese?
  6. Welche Entscheidung haben Sie vertagt, und was hat das Vertagen bewirkt?
  7. Wer widerspricht Ihnen regelmäßig, und wie ist das eingerichtet?
  8. Was unterscheidet Führung in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus Ihrer Erfahrung, wenn überhaupt?
  9. Was soll in fünf Jahren im Register über Ihre Amtszeit stehen?
  10. Welche Frage hätten wir stellen sollen?

Über den Antworten steht ein Kurz-Steckbrief aus Register und Geschäftsbericht. Nicht beantwortete Fragen bleiben mit dem Vermerk „keine Antwort“ stehen. Die Redaktion kommentiert zwischen den Antworten nicht; eine Einordnung folgt erst nach der letzten Antwort in höchstens drei Sätzen.

So läuft es ab

  1. Sie erhalten von uns die Anfrage mit den zehn Fragen und dem Hinweis, dass Text und Foto vor Veröffentlichung von Ihnen freigegeben werden.
  2. Das Gespräch findet schriftlich, am Telefon oder per Video statt. Wir bringen die Antworten in eine Rohfassung in ganzen Sätzen und stellen den Kurz-Steckbrief aus Register und Geschäftsbericht zusammen.
  3. Sie bekommen die Rohfassung und einen Foto-Vorschlag. Die Frist beträgt zehn Werktage, es gibt eine Runde Änderungen. Kürzungen nehmen wir nur mit Ihrer Zustimmung vor.
  4. Sie geben Text und Foto getrennt schriftlich frei, mit Datum und Name. Die Freigabe steht im Beitrag vermerkt.
  5. Das Gespräch erscheint im nächsten Serien-Slot, alle 14 Tage dienstags. Sie erhalten den Link. Es kostet nichts, und es macht Sie nicht zum Kunden.

Ohne Freigabe erscheint das Gespräch nicht. Ohne Foto-Freigabe zeigen wir eine Illustration oder ein Monogramm. Die Freigabe sichert Ihr Zitat- und Bildrecht; welche Fragen wir stellen, bleibt bei der Redaktion. Für Verbandsspitzen und Aufsichtsräte gibt es zu einem Anlass die Kurzform „Drei Fragen an“ mit drei Fragen aus dem Raster und schriftlichen Antworten, ebenfalls mit Freigabe.

Gespräch anbieten

Sie führen ein Unternehmen, sitzen einem Aufsichts- oder Verwaltungsrat vor oder stehen an der Spitze eines Verbands in Deutschland, Österreich oder der Schweiz? Dann bieten Sie uns ein Gespräch an: [email protected]. Nennen Sie Name, Funktion, Haus und Land. Wir prüfen die Funktion im Register und melden uns innerhalb von 14 Tagen. Ein Gespräch nach dem Fragebogen ist keine Werbung, und ein Angebot ist keine Zusage.

Der Fragebogen im Auftrag

Häuser, die den Fragebogen für eine Person aus dem eigenen Haus beauftragen möchten, können das als Kundenformat tun. Das Gespräch nutzt dasselbe Raster, trägt den Kicker „Anzeige · Fragebogen“ mit Name, Funktion und Haus, erscheint in der Spalte „Vorgestellt“ und nie in der Serie „Der Fragebogen“ und nie als Gesicht der Woche. Die Freigabe von Text und Foto liegt beim Kunden. Einzelheiten unter Kundenformate und Mediadaten.