Vorstände & CEOsKurz
RBI bekräftigt Ausstieg aus Russland
Der neue RBI-Chef Michael Höllerer bekräftigt den Ausstiegswillen aus Russland, berichtet der Kurier am 5. Oktober 2026.
Von Moritz Falkenrath, Redakteur Vorstände & CEOs, Neue Gesichter

Der neue Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Bank International, Michael Höllerer, bekräftigt den Ausstiegswillen aus Russland und sieht keine Anzeichen für eine Zwangsverwaltung, wie der Kurier am 5. Oktober 2026 berichtet. Die RBI habe bereits 80 Prozent der Kredite und 60 Prozent der Einlagen in Russland abgebaut, zitiert das Blatt Höllerer. Zudem plane die Bank, alle Strabag-Aktien zu verkaufen.
Höllerer habe betont, die Bank wolle „so rasch wie möglich" aus Russland aussteigen, heißt es in dem Bericht. Der Abbau der Geschäfte in Russland sei weit fortgeschritten, die Bank arbeite weiter an einem vollständigen Rückzug.
Einordnung
Der Ausstieg betrifft die Geschäfte der RBI in Russland, die nach Angaben der Bank bereits deutlich verkleinert wurden. Der geplante Verkauf der Strabag-Aktien folge laut Kurier einem Schadensersatzurteil, Details dazu nennt der Bericht nicht.
Quelle
- RBI will so rasch wie möglich aus Russland hinaus (5. Oktober 2026)kurier.at/wirtschaft/rbi-will-so-rasch-wie-moeglich-aus-russ
Laut Wirtschaftsgesichter
„Der neue RBI-Chef Michael Höllerer bekräftigt den Ausstiegswillen aus Russland, berichtet der Kurier am 5. Oktober 2026.“
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